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Vergewaltigung Kurzgeschichte
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Über

Eine jährige Oberwalliserin wurde vergewaltigt und geriet daraufhin in die Drogenszene. Sonja K. Mit 18 Jahren wird sie vergewaltigt, kurz darauf gerät sie in die Drogenszene. Heute steht die junge Frau wieder mit beiden Beinen im Leben und will mit ihrer Geschichte anderen Opfern von Sexualdelikten Mut machen. Wir treffen Sonja K.

Beschreibung

Katie Aenderson ist 25 und arbeitet als Projektmanagerin in Berlin. Vor sieben Jahren wurde die damals Jährige von ihrem Arbeitskollegen vergewaltigt. Vor kurzem hat sie sich dazu entschlossen, ihre Geschichte öffentlich zu machen und uns diesen Text geschickt.

Ihr Anliegen: Sie will anderen Frauen, denen Ähnliches widerfahren ist, Mut machen. Das bringt mich heute dazu, diesen Artikel zu schreiben.

Diese Truhe ist nicht einfach zu öffnen und 90 Prozent der Zeit steht sie auf dem Grund eines Meeres, verschlossen. Momentan steht diese Truhe allerdings am Strand und das Schloss ist offen. Es hat mich sieben Jahre gekostet das Erlebte in Worte fassen zu können. Aber hier bin ich. Und ich lebe. Zwar nicht mehr als der Mensch, der ich mit 18 war, trotzdem bin ich am Leben. Ich wurde vergewaltigt und sexuell missbraucht. So jetzt ist es raus.

Aber das Wort Vergewaltigung war mir zu real. Bis heute. Therapeuten erwarten etwas von ihren Patienten. Meine Therapeuten haben erwartet, dass ich weine, dass ich zusammenbreche, dass ich untergehe in meinen Tränen.

Aber so bin ich nicht. Therapeut nach Therapeut hat versucht mich zum Weinen zu bringen, Therapie um Therapie habe ich abgebrochen.

Vergewaltigung!

Ich war nicht bereit. Aber jetzt bin ich es. Oft muss man sich rechtfertigen, warum keine Anzeige erstattet wurde. Bei manchen Frauen ist es der Partner, ein Familienmitglied, der Chef. Andere schämen sich. Ich wollte ihn anzeigen, konnte es aber nicht. Ich habe am Tag nach der Tat meine Verletzungen dokumentiert, Fotos gemacht, fest entschlossen ihn anzeigen zu wollen.

Vergewaltiger geschichten

Als ich dann bei der Polizei war und der Beamte mich fragte, ob ich irgendwelche Beweise hätte, wurde mir schmerzlich bewusst, dass ich bis auf meine Wunden — körperlich, sowie geistig — nichts habe, um zu beweisen, was passiert ist. Er sprach sehr ehrlich mit mir.

Die beiden besten Freunde des Täters waren im Raum nebenan und haben nach der Tat auf mich eingeredet, dass das alles consensual härterer Sex gewesen sei. Sollte es also zu einem Prozess kommen, wären die Drei gegen mich gewesen. Deswegen habe ich ihn nie angezeigt. Ich musste hier auf meine seelische Gesundheit achten.

„ich wurde vergewaltigt und sexuell missbraucht. so jetzt ist es raus.“

Und der hätte es geschadet, angezweifelt zu werden. Also habe ich gelernt mit meinen Wunden zu leben. Aus meinem Trauma wurde eine posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTSD. Mit 20 hat mich das alles noch sehr eingeschränkt. Du bist nie Schuld. Es ist nie deine Schuld.

Erst heute, sieben Jahre später, habe ich meine eigenen Grenzen gefunden. Ich biete hiermit ein offenes Ohr an.

Mein Postfach ist immer offen. Schreibt mir und ich höre zu. Es wird besser.

Die geschichte einer vergewaltigung: sie schreit, um die bilder im kopf loszuwerden

Und wir werden daran wachsen. Alle gemeinsam.

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