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Blick auf das Bordell "Sex Inn" im Bahnhofsviertel Archivbild : Die Etablissements dürfen wieder öffnen. Corona-Lockerungen für eine weitere Branche: In Hessen dürfen Rotlicht-Etablissements wieder öffnen.

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Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein. Sandor P. Nun muss sich der extrem sadistische Zuhälter vor dem Landgericht verantworten.

Es ist eine Anklageschrift, die selbst hartgesottenen Justizbeobachtern den Atem stocken lässt. Sollten nur Teile davon wahr sein, dann handelt es sich bei Sandor P. Gemeinsam mit seinem Vater Sandor senior soll der Jährige im Jahr einen schwunghaften Menschenhandel betrieben haben.

Vater und Sohn fuhren laut Anklage durch ihre ungarische Heimat und sammelten Mädchen — alle blutjung, alle aus bitterarmen Familien. Einige der Frauen kauften sie regelrecht den Angehörigen ab — Euro war ein häufiger Preis. Doch selbst, wenn die Mädchen nicht naiv waren — was sie in Deutschland tatsächlich erwartete, konnte keine von ihnen erahnen.

Denn Sandor P. Sie mussten jeden Freier und jeden Kundenwunsch akzeptieren. Lediglich ungarische Männer, mit denen sie sich hätten unterhalten können, waren tabu. Sie durften das Bordell nicht verlassen. Sämtliche Einnahmen sollen in vollem Umfang an Sandor P. Bei weniger als Euro am Tag erwarteten die Mädchen Faustschläge ins Gesicht — wenn sie Glück hatten.

Ein Mädchen, das Fieber hatte und nicht arbeiten konnte, soll P. Wenn eine der Frauen es wagte, sich selbst innerhalb des Bordells ohne Erlaubnis des Luden auch nur einen Kaffee zu holen, soll Sandor P. Auch Vergewaltigungen gehörten laut Anklageschrift für Sandor P. Für seine Opfer müssen die besonders schmerzhaft gewesen sein, denn Sandor P.

Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass Sandor P. Angesichts der massiven Vorwürfe erwägt das Gericht eine Sicherungsverwahrung im Anschluss an eine mögliche Haftstrafe. Sein Anwalt sagt, dass das nichts zu bedeuten habe — sein Mandant werde als Roma in Ungarn politisch verfolgt.

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Den Beamten hatte er bei einer Vernehmung gesagt, es handele sich bei ihm nur um einen unbedeutenden Strichjungen. Jetzt sagt er gar nichts mehr.

Der Prozess, in dem fünf der Frauen als Nebenklägerinnen auftreten, wird fortgesetzt. Sie sind hier: Frankfurter Rundschau Startseite.

Frankfurter bahnhofsviertel erwacht aus corona-lockdown: viele „hurenpässe“ abgelaufen

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