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Einige Funktionen der Software werden nicht immer wie erwartet funktionieren, oder dem Standard entsprechen. Herzlich Willkommen beim Erwerbslosenforum Deutschland. Profilnachrichten Letzte Aktivität. Anmelden Registrieren. Aktuelles Überall Themen Dieses Forum Dieses Thema. Nur Titel durchsuchen. Suche Erweiterte Suche Neue Beiträge. Foren durchsuchen. App installieren. Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder ein alternativer Browser verwenden. Deutsche Angestellten Akademie DAA Geilenkirchen - FINGER WEG!

Leser in diesem Thema Insgesamt: 8 Mitglieder: 0, Gäste: 8. Deutsche Angestellten Akademie Geilenkirchen - Ihr schuftet, wir kassieren ab Eigentlich "Deutsche Ausbeuter Daa forum, denn mit einer Akademie hat dieser Verein nichts zu tun Ich möchte euch aus persönlich gemachten Erfahrungen eine kleine Geschichte über die DAA in Geilenkirchen erzählen, die ich vor einiger Zeit erlebt habe.

Krankentage wurden hinten dran gehängt. Also keine Möglichkeit durch einen gelben Schein diesen Wahnsinn zu entrinnen. Und glaubt mir, die Leute dort sind geduldig. Dafür bin ich ja hier und sowas kannte ich vorher nicht. Also unterschrieb ich die Zuweisung und die dazugehörige EGV ohne zu wissen was mich wirklich erwartete. Was anderes kann diese "Akademie" nicht.

Unvergütete Praktika stehen auf dem Menü ganz oben. Normalerweise für einen Zeitraum von zwei Wochen von den Acht, die man dort verbringen muss. Nachfolge-Betreuung war dort natürlich auch Standard. Man will ja wissen, wie sich das Human-Material so schlägt, damit ggf. Dazu aber später mehr. Der erste Tag ist noch der Beste.

Bevor man in die eigentlichen Altbauräume gelangte, die aus einem Aufenthaltsraum bestanden mit ein paar alten Schultischen und Stühlen, einem kleinen Kabuff für die zwei dort ansässigen "Angestellten"-Ausbeuter ein Personalsachbearbeiter und eine Diplomsozialarbeiterin und dem eigentlichen Arbeitsraum ausgestattet mit ungefähr 20 PC Plätzen, musste man durch einen langen nach Urin stinkenden Gang laufen, der dort die zwei Toilettenräume für Männlein und Weiblein aufwies.

Die Pissoirs sind voll mit abgestandenem Urin, da die Spülung nicht mehr richtig funktionierte. In den Toiletten gab es nette Bremsspuren vom Vorgänger. An den Geruch gewöhnte man sich schnell! Alle Neuzugänge wurden von der Sozialarbeiterin empfangen und bekamen den Vertrag unter die Nase gehalten. Man durfte im Vertrag sogar auswählen, ob man in Zeitarbeit vermittelt werden möchte oder auch nicht. Wie nett!

Ein Hinweis ob man den Vertrag zur Besichtigung mit nach Hause nehmen könne, wurde mit einem, "dann zählt der heutige Tag aber nicht und wird ihnen hinten dran gerechnet", kommentiert. Ich wollte dort nicht einen Tag länger verbringen und habe sofort unterschrieben. Zeitarbeit natürlich abgelehnt. Danach durften alle Neuzugänge wieder nach Hause.

Bei der Sozialarbeiterin wusste man nie, ob man ernst genommen wurde oder nicht. Eine ganz komische Persönlichkeit.

Vielleicht wurde zu viel Valium eingeschmissen, ich wusste es nicht, aber mit ihr habe ich ungern gesprochen. Persönliches dieser "Angestellten" sollte man niemals beichten. Der Personalheini war von der besonderen Sorte. Er tat mir eigentlich schon irgendwie leid. Eine gescheiterte Existenz die ihren Platz im Ausbeuter-Milieu wiedergefunden hatte. So wie mir netterweise die Sozialarbeiterin erzählte, war er selber längere Zeit arbeitssuchend.

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Hat dann die Stelle bei der DAA gefunden und arbeitete nebenher noch "volksnah als Klippschullehrer" und brachte erwachsenden Menschen Grundschulstoff bei. Na, das nenn' ich doch mal Karriere. Ich wusste von Anfang an nicht, wie ich ihn einschätzen musste. Mein erstes Bauchgefühl bei seinem Anblick war A-Loch. Bestätigte sich mit der Zeit auch. Sein fratzenartiges Grinsen und Kichern war nicht zu ertragen.

Er klopfte sich über erfolgreich gerissene flache Scherze gerne selber auf die Schulter. Bei einem Neuankömmling nicht deutscher Herkunft stellte er ihm eine Frage von dessen Heimatland, die er natürlich selber direkt beantwortete um so sein Allerwelts-Wissen zu präsentieren. Direkt danach fing er mit einem breiten selbstgefälligen Grinsen im Gesicht an, auf seine Unterlagen zu starren.

Der Teilnehmer antwortete: "Magenta, Cyan und Gelb". Danach wurde sofort zurückgeschossen, "ja aber für Gelb gibt es noch einen anderen Ausdruck". Der Teilnehmer guckte verdutzt, genauso wie ich. Der Personaler guckte sich um, und verschwand dann ganz schnell wieder in seinem Kabuff.

Ihm war das Wort Gelb wohl im Vergleich zu Magenta und Cyan nicht fremdwortartig genug. Flachpfeife und Fettnapftreter durch und durch. Solche Geschichten häuften sich mit der Zeit. Ganz nebenbei verhielt er sich sowieso im Allgemeinen sehr komisch. Stellte abstruse Behauptungen auf und versuchte durch bestimmte Fragen die Teilnehmer entweder einzuschüchtern oder sich selber davon zu überzeugen, wie recht er doch hat.

Freie gesellschaft

An den folgenden Tagen waren im Schnitt zwischen Teilnehmer anwesend. Altersdurchschnitt betrug in etwa Anfang 20 bei den meisten. Der überwiegende Teil kam direkt von einer Berufsschule oder auch Abbrecher einer Ausbildung. Nachdem man den ersten Tag sehr gut überstanden hatte, folgten natürlich weitere sieben Wochen und vier Tage. Die Norm war allerdings zwischen In seltenen Fällen war sogar für alle um 12 Uhr mittags Schluss.

Viel länger sind die Ausbeuter bestimmt auch nicht in ihrem Kabuff geblieben. Die Sozialarbeiterin hielt sich die ganzen Wochen dezent zurück und telefonierte höchstens "nach Hause". Sie kümmerte sich weniger um Unterlagen der Teilnehmer noch um deren Bewerbungsbemühungen.

Wer kennt die daa?

Am Anfang wurden vom Personaler alle für die Bewerbung nötigen Unterlagen durchgeguckt und nach erfolgter Sichtung Ratschläge und Tipps gegeben. Bei allen Teilnehmern versuchte er in den Unterlagen Änderungen vorzunehmen, die nach seinem Gusto folgten. Also er hatte eigentlich immer irgendwas zu bemängeln. Wenn man keine Arbeit hat, macht man sich eben welche.

Nachdem die Unterlagen seinen Vorstellungen entsprachen, wurden die Teilnehmer dann zu Einzelgesprächen in den Kabuff gerufen. Dort wurde ihnen dann der angestrebte Weg ausgeredet. Bei uns gab es einen Teilnehmer der ein Wirtschaftsabitur mit 1,7 bestand. Er wollte Wirtschaftsinformatiker werden. Der Personaler riet ihm einen anderen Weg einzuschlagen, weil das ja nicht mehr gefragt sei.

Im Anschluss gab es dann für ihn Stellen im Bereich Sozialwesen die einen Hauptschulabschluss verlangten. Nach leichtem Protest des Teilnehmers wurde dann doch eine gemeinsame Lösung gefunden. Es wurden dann Stellen für Kaufmann im Gesundheitswesen rausgesucht.

Ein anderes Beispiel war eine junge Frau die Informatikerin im Bereich Anwendungsentwicklung werden wollte und dementsprechend auch Stellen suchte. Er sagte ihr, dass sie das vergessen solle als Frau und sich im Bereich Altenpflege umgucken müsse.

Teilnehmer die in ihren Wünschen etwas zurückhaltender waren und handwerkliche Ausbildungen suchten die max.

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