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In der katholischen Kirche der USA tobt ein Machtkampf zwischen liberalen und konservativen Kräften. Nun ist der Generalsekretär der amerikanischen Bischofskonferenz USCCBJeffrey Burrill, überraschend zurückgetreten.

Die USCCB sei auf "Medienberichte aufmerksam geworden In einem Schreiben vom Juli an alle Bischöfe erklärte Erzbischof Gomez, er habe Burrills Rücktritt mit sofortiger Wirkung angenommen. Burrill, ein Priester aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, war erst im November für fünf Jahre zum Generalsekretär der USCCB gewählt worden.

Hoher us-geistlicher mit dating-app für schwule ausspioniert

In dieser Position koordinierte er alle administrativen Arbeiten und Planungen der Bischofskonferenz. Kurz nach der offiziellen Erklärung der Bischofskonferenz veröffentlichte das von konservativen Katholiken verantwortete Portal "The Pillar" einen Artikel, in dem über "sexuelles Fehlverhalten" von Burrill berichtet wird. Demnach war der Priester von bis auf "Grindr", einer Dating-App für Homosexuelle, unterwegs.

Der Datensatz basiere auf von der App nach Einwilligung der Nutzer gesammelten Daten.

Generalsekretär der us-bischofskonferenz zurückgetreten

Dabei werde zwar nicht der Name der Nutzer erfasst, jedem Gerät aber eine eindeutige Identifikationsnummer zugeordnet. Laut "The Pillar" ist es möglich, aus dem vorliegenden Datensatz mit Zeitpunkten versehene Ortsdaten und Nutzungsinformationen zu den einzelnen Geräten auszuwerten.

Der Chefredakteur des Jesuiten-Magazins "America", James Martin, kritisierte die Methoden des konservativen Mediums heftig.

Auf Twitter schrieb er: "Katholischer Journalismus, Ausspionieren eines Priesters genauer unter Verwendung von Daten einer ungenannten Quelle, die ihn ausspioniert hatweil er sein Versprechen des Zölibats gebrochen hat, und dann Homosexualität mit Pädophilie unter dem Deckmantel einer journalistischen 'Untersuchung' in Verbindung gebracht Martin kritisiert des Weiteren, dass wohl keine "tatsächliche Untersuchung" des Falls stattgefunden habe.

Man müsse fragen: "Cui bono? Bereits am Montag veröffentlichte die Catholic News Agency CNA - der frühere Arbeitgeber der Pillar-Journalisten - einen Artikel, in dem beschrieben wird, dass Privatpersonen angeblich Überwachungstechnologien einsetzten, wie sie der Staat gegen Terroristen und Kriminelle nutzt, um Geistliche zu verfolgen, die Dating-Apps verwenden.

Diese Person behauptete, Zugang zu Technologien zu haben, mit denen Geistliche und andere Personen identifiziert werden könnten, die beliebte Dating-Apps wie Grindr und Tinder herunterladen, und ihren Standort mithilfe der Internetadressen ihrer Computer oder Mobilgeräte bestimmen zu können.

Der Vorschlag der Person bestand darin, der Kirche Informationen über diese Geistlichen, die ihre Gelübde durch die Nutzung solcher Apps verletzt hätten, zur Verfügung zu stellen.

Verbunden mit der Hoffnung, dass diese Geistlichen dann diszipliniert oder aus ihrem Amt entfernt würden. Sie interessieren sich für Themen rund um Religion, Kirche, Spiritualität und ethische Fragestellungen?

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Generalsekretär der US-Bischofskonferenz zurückgetreten Die USCCB sei auf "Medienberichte aufmerksam geworden User einer Dating-App für Homosexuelle Kurz nach der offiziellen Erklärung der Bischofskonferenz veröffentlichte das von konservativen Katholiken verantwortete Portal "The Pillar" einen Artikel, in dem über "sexuelles Fehlverhalten" von Burrill berichtet wird. Über Ortsdaten und Zeitstempel am Handy ausspioniert Laut "The Pillar" ist es möglich, aus dem vorliegenden Datensatz mit Zeitpunkten versehene Ortsdaten und Nutzungsinformationen zu den einzelnen Geräten auszuwerten.

Kritik: Homosexualität mit Pädophilie vermischt Der Chefredakteur des Jesuiten-Magazins "America", James Martin, kritisierte die Methoden des konservativen Mediums heftig. Burrills Rücktritt - Wer zieht einen Nutzen daraus?

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